Unser Leitbild

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Mt 11,28

Diakonie ist tätige Nächstenliebe

Die evangelische Kirche nimmt den einzelnen Menschen wahr. Wir schauen Not, Leid und  Schwäche als Teil des gesellschaftlichen Lebens ins Gesicht.

Gott will und liebt jeden Menschen, unabhängig davon, was er ist und was er kann. Er nimmt ihn an – auch im Scheitern und in der Schuld. Daran richten wir unser Handeln aus. Menschen können zwar würdelos handeln, aber dennoch ihre Würde nicht verlieren, weil Gott in Jesus Christus den Menschen auch in seinem tiefsten Scheitern angenommen hat.

Diese Überzeugung verpflichtet uns im diakonischen Handeln. Zur Würde des Menschen gehört, dass Anfang, Mitte und Ende des Lebens in Gottes Hand liegen. Wir begleiten Menschen in allen Lebenslagen.

Zugleich erheben wir unsere Stimme für diejenigen, die nicht gehört werden.

Die Integration Ausgegrenzter, Armer, und Schwacher in die Gesellschaft ist unser Anliegen. Die Teilhabe aller am Leben in unserer Gesellschaft ist unser Ziel.
Evangelische Christinnen und Christen haben immer wieder die Not ihrer Mitmenschen gesehen und sich mit anderen zusammengeschlossen, um diese Not zu lindern. Diakonie ist deshalb von jeher verknüpft mit der Sozialgeschichte am Ort und der Initiative einzelner Persönlichkeiten.

Hierbei wird deutlich betont: Diakonie ist nicht ein Auftrag der Kirche neben anderen, sondern Diakonie ist ein Wesensmerkmal der christlichen Kirche. In der Zuwendung zum Menschen in Wort und Tat ist die Diakonie ein herausragendes Merkmal der evangelischen Kirche, das über die humanistischen Maßstäbe anderer Träger hinausgeht.
Durch die Arbeit in den Kirchengemeinden, Diensten und Einrichtungen ist die Diakonie dem Menschen nahe und erreicht über diesen Weg auch jene, die der Kirche fern stehen.

Ziel der diakonischen Arbeit des Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln ist es, sowohl für die Menschen in der Stadt Cuxhaven als auch in der Fläche der ländlichen Region eine wohnortnahe Beratung, Unterstützung und Versorgung sicherzustellen und zu stärken.

Dieses geschieht durch die Beibehaltung von zwei Beratungsstandorten (Cuxhaven und Cadenberge) und durch die Förderung der Zusammenarbeit mit den diakonischen Angeboten in den Kirchengemeinden. Gerade die oben beschriebene demografische Entwicklung fordert eine Intensivierung der Kooperation und der Entwicklung von neuen Ideen für die ältere Generation und für die Flüchtlingsarbeit.

Die Anzahl der Menschen, die sich ratsuchend an die Beratungsstellen wenden, ist seit Jahren gleichbleibend hoch. Ziel der unterschiedlichen diakonischen Beratungs- und Hilfsangebote ist es, die Selbsthilfekräfte zu stärken und eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.